THERAPIEN



Atemtherapie

Ziele der Atemtherapie sind:
  • Pneumoniefreiheit
  • Atemarbeit erleichtern
  • Sekretolyse
  • Vitalkapazität (VK) verbessern
  • Thoraxbeweglichkeit erhalten bzw. verbessern
  • Normotonus in Haut, Bindegewebe und Muskulatur stabilisieren
  • Entspannungsfähigkeit verbessern.



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Aufbautraining




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Baby- und Kleinkinderschwimmen

Βaby- und Kleinkindschwimmen dient der gesunden körperlichen, motorischen,
geistigen, seelischen Entwicklung des Kindes. Es wird immer mit einer
Kontaktperson, meist einem Elternteil, durchgeführt und betrifft Kinder vom 3.
Lebensmonat (o. mindestens 5kg) bis zu etwa 3 Jahren.
Im Vordergrund steht die Freude des Kindes sich im Wasser zu bewegen, das
Element immer weiter zu erforschen und eigene Erfahrungen zu sammeln.
Das Kleinkindschwimmen stellt den Übergang vom eher »passiven« Babyschwimmen
zum schwimmen lernen dar.


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Craniosacraltherapie

Osteopathie / Cranio Sacrale Therapie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform. Ausgehend von der Behandlung des Skeletts nimmt die Osteopathie auch Einfluss auf die inneren Organe. Alle Bestandteile unseres Körpers stehen in einer stetigen, funktionellen Wechselbeziehung; in diesen Kreislauf greift die Osteopathie durch sanfte, manuelle Impulse ein.
Ein Bestandteil der Osteopathie ist die Cranio-Sacral-Therapie. Mit ihr behandelt man z. B. Störungen am Schädel des Kindes, die durch zu starken Druck während der Schwangerschaft oder der Geburt entstanden sind.
Durch Einfluss auf die Gewebespannung werden die Strukturen im Körper auch bei dem sehr jungen Säugling wieder ins Gleichgewicht gebracht.



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Bobath

Die Methode beruht auf einem von Dr. Karel und Bertha Bobath entwickelten ganzheitlichen Konzept, das auf neurophysiologischen Kenntnissen beruht. Sie wird bei Kindern angewendet bei denen die motorische und sensorische Entwicklung beeinträchtigt ist ( z. B. bei Asymmetrien, Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen). Ziel der Therapie ist es, dass das Kind sich gemäß seinen Fähigkeiten optimal entwickelt und größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag erreicht. Durch ganz bestimmt Grifftechniken und mit Hilfe akustischer, optischer und taktiler Reize nimmt man Einfluss auf Haltung und Bewegung des Kindes. Im Verlauf der Therapie wird die Hilfe immer mehr reduziert, so dass das Kind schließlich lernt, seine Bewegungen selbst zu koordinieren. Zur Therapie gehören außerdem eine intensive Anleitung zum Handling des Kindes, eine Begleitung der Eltern und eine Hilfsmittelberatung. Die Bobaththerapie ist eine Zertifikatstherapie.



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Brunkow

Aktivierung von Bewegungsmustern, die peripher von Händen und Füßen eingeleitet werden. Es kommt zu einer in den Rumpf fortgeleiteten Muskelanspannung, die zu unwillkürlicher Rumpfaufrichtung führt. Eine Intensitätssteigerung erfolgt durch aufbauende Extremitätenbewegungen unter beibehaltener Rumpfspannung.

Ziele / Wirkung:
  • Kokontraktion der Muskulatur, um die Stabiisation der Gelenke zu verbessern
  • Tonus der gesamten Muskulatur regulieren
  • physiologische Körperhaltungen und Bewegungsmuster fördern
  • Bewegungsmuster ohne Ausweichbewegungen wieder erlernen.



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Feldenkrais

Die Feldenkrais-Methode ist ein pädagogisches Konzept für alle Menschen, unabhängig von Alter oder Behinderung. Diese Methode wurde von Moshe Feldenkrais entwickelt und zielt darauf ab, den eigenen Körper zu spüren und zu verstehen.
Um das zu unterstützen, gibt der Therapeut nötige Impulse. Beispielsweise für Kinder, die nicht wissen, wie man von der Rücken- in die Bauchlage rollt oder wie man krabbelt, hüpft oder auf dem Roller fährt. In der Therapie macht das Kind also Erfahrungen mit sich selbst und lernt, seinen eigenen Körper optimal zu bewegen.



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Chirurgische Nachbehandlung

Chirurgische und orthopädische Nachbehandlung
Nachbehandlung von vorausgegangenen chirurgischen bzw. orthopädischen Eingriffen bzw. Behandlungen.

Hierbei kommen besonders unsere zahlreichen Weiterbildungen zumTragen.

Wir machen sie schnellstmöglich wieder fit. Wir entwickeln mit Ihnen Übungsprogramme, die parallel zu den manuellen Therapien, der Wassergymnastik und dem Gerätetraining Ihnen bei einer sehr guten Effizienz zum schnellstmöglichen Wiedereinstieg in den Alltag verhelfen.




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Entspannung nach Jacobsen




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Gangschule

Schulung des physiologischen Ganges nach Verletzungen und / oder Operationen und bei Störungen des Bewegungsapparates.
In Abhängigkeit vom entsprechenden Krankheitsbild und der Belastbarkeit wird ein möglichst physiologisches Gangmuster angestrebt.

Ziele:
  • adäquates physiologisches Gangmuster erarbeiten
  • Fehlbelastung benachbarter Extremitätengelenke und der Wirbelsäule minimieren oder beseitigen
  • pathologische Bewegungsmuster abbauen und durch physiologisches Bewegungsverhalten ersetzen
  • Wahrnehmung des Patienten in Bezug auf sein Gangmuster erarbeiten.



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Krankengymnastik mit Gerät

Krankengymnastik mit Gerät bedeutet Krankengymnastik an Seilzug und / oder Sequenztrainingsgeräten unter Berücksichtigung der Trainingslehre; z. B. bei chronischen, posttraumatischen oder postoperativen Erkrankungen der Extremitäten oder des Rumpfes.
Nach einem kurzem Aufwärmprogramm werden entsprechende Bewegungsabläufe an ausgewählten Trainingsgeräten unter kontinuierlicher Aufsicht und Korrektur eingeübt.
Es werden maximal 2 Personen gleichzeitig betreut. Die Behandlung mit den Geräten erfolgt entsprechend den individuell erstellten Plänen.
Begleitend werden Übungsprogramme zur Automobilisation, Autostabilisation und Förderung der Dehnfähigkeit erarbeitet.

Ziele / Wirkung:
Verbesserung der Muskelfunktion und -struktur
Verbesserung der Muskeldurchblutung und Sauerstoffausschöpfung
Automatisierung funktioneller Bewegungsabläufe
Ausgleichen von Dysbalancen und Schwächen
Verbesserung der Ausdauer (Atmungs-, Herzkreislauf- und Stoffwechselsystem)



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Manuelle Kindertherapie

Nach H. P. Bischoff wirkt die Manuelle Therapie (Synonym: Chirotherapie) durch Mobilisations- und Manipulationstechniken auf ein reversibel gestörtes Gelenk der Extremitäten oder der Wirbelsäule. Die Therapie baut auf einer gezielten Diagnostik auf und wird durch vorbereitende, begleitende oder nachfolgende physikalische, physiotherapeutische und auch medikamentöse Maßnahmen unterstützt.
Indikationen:
Die Hauptindikation der manuellen Therapie sind Gelenkblockierungen (s. u.), die an der Wirbelsäule oder den peripheren Gelenke auftreten können. Außerdem lassen sich alle funktionell oder schmerzbedingten Hypomobilitäten mit Manueller Therapie behandeln.
Blockierung peripherer Gelenke:
  • vermindertes Gelenkspiel (s. u.) der peripheren Gelenke, einschliesslich Akromioklavikulargelenk und Sternoklavikulargelenk, im Rahmen degenerativer Veränderungen
  • Hypomobilität nach Ruhigstellung, z. B. nach Verletzungen oder Operationen
  • Hypomobilität nach akut entzündlichen Schüben, z. B. bei primär chronisch-entzündlichen Erkrankungen.

Blockierung der Wirbelsäulengelenke:
  • zerviko-okzipitales Syndrom: Kopfschmerz, Schwindel, Tinnitus, Sehstörungen, Migräne u. a.
  • mittleres Zervikal-Syndrom: Tortikollis (Schiefhals), Kopfschmerz, lokaler zervikaler Schmerz u. a.
  • unteres Zervikal-Syndrom: Schulterschmerz, Armschmerz, muskuläre Düsbalance im Schultergürtel u. a.
  • thorako-vertebrales Syndrom: funktioneller Herzschmerz, lokaler thorakaler Schmerz u. a.
  • Hypomobilität der Kostotransversalgelenke: Atemfunktionsstörung, lokaler kostaler Schmerz u. a.
  • lumbovertebrales Syndrom: lokaler lumbaler Schmerz, muskuläre Dysbalance, pseudoradikuläres Syndrom,
  • pseudoviszerales Syndrom: SIG-Syndrom, lumbaler Schmerz, Leistenschmerz, pseudoradikuläres Syndrom, muskuläre Dysbalance des Beckengürtels u. a.



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Eisbehandlung

Eis ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme für die krankengymnastische Behandlung.
Eis wird eingesetzt in Form von Eisabreibung, Eistauchbad, Eispacks u. a.:
  • zur Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder bei frischen Verletzungen
  • zur Entzündungshemmung
  • zur Tonuserhöhung der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen.

Die Maßnahmen sollen (je nach Art der Durchführung):
  • die Durchblutung fördern
  • Ver- bzw. Fehlspannungen in Muskulatur und Bindegewebe positiv beeinflussen
  • schmerzlindernd wirken.



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Kinesiologie

Das Wort »Kinesiologie« bedeutet »Lehre vom Energiefluss im bewegten Muskel«.
Das Ziel der Kinesiologie ist es, durch Aktivierung der Körperenergien das körperliche, seelische und geistige Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen.
In der Kinesiologie sind verschiedene westliche und asiatische Heilmethoden vereint, zum Beispiel Chiropraktik, Ernährungs- und Bewegungslehre und Akupunktur.
Die Muskulatur spielt in der Kinesiologie eine wichtige Rolle: Mit Hilfe von speziellen Muskeltests werden Energieblockaden im Körper aufgedeckt.
Verschiedene Methoden, wie beispielsweise »Touch for Health« oder »Brain Gym«, sollen die Energie im Körper wieder zum freien Fliessen bringen.



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Mukoviszidosetherapie




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Elektrotherapie

Therapie von Krankheitssymptomen unter Einwirkung von speziellen Stromformen, Durch die Elektrotherapie sollen Sekundärsymptome einer Erkrankung oder eines Traumas so beeinflusst werden, dass der Circulus vitiosus (Schmerz = Tonuserhöhung = Minderdurchblutung = Schmerz) durchbrochen und eine günstige Ausgangssituation für die PT geschaffen wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Muskelreizung.

Ziele sind:
  • Schmerzen lindern, quer gestreifte Skelett- und Gefäßmus- kulatur detonisieren
  • Durchblutung fördern, Stoffwechsel steigern, Resorption von Ödemen und Gelenkergüssen fördern
  • Muskeln kräftigen.



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Mobilisation

Unter Mobilisation versteht man die Verbesserung der Beweglichkeit entweder des gesamten Patienten oder einzelner Körperabschnitte.
Ziele:
  • Bewegungsausmaß der behandelten Gelenke vergrößern
  • gelenkumgebende Muskulatur dehnen
  • Tonus regulieren
  • Durchblutung der gelenkumgebenden Strukturen verbessern
  • Verklebungen im gelenkumgebenden Gewebe lösen
  • Schmerzen lindern
  • muskuläre Stabilisation



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Nordic Walking

Nordic Walking, eine Variante des Walking, ist ein effektiver Ausdauer- und Gesundheitsport. Hierbei werden spezielle Nordic Walking Stöcke eingesetzt. Der Stockeinsatz und die damit verbundene aufrechte Körperhaltung sowie die stützende Wirkung der Stöcke bewirkt eine Entlastung der Wirbelsäule sowie der Hüft-, Knie- und Sprunggelenke. Durch die dynamische Armarbeit wird die Brust- und Schultermuskulatur aktiviert und besonders gut durchblutet. Nordic Walking macht Spaß und ist geeignet für Patienten mit:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Osteoporose
  • Beschwerden/ Arthrose an Hüft- und Kniegelenken
  • Beschwerden/ Erkrankungen an der Wirbelsäule
  • Gelenkersatz
  • Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich
  • Übergewicht



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Osteopathie

Osteopathie / Cranio Sacrale Therapie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform. Ausgehend von der Behandlung des Skeletts nimmt die Osteopathie auch Einfluss auf die inneren Organe. Alle Bestandteile unseres Körpers stehen in einer stetigen, funktionellen Wechselbeziehung; in diesen Kreislauf greift die Osteopathie durch sanfte, manuelle Impulse ein.
Ein Bestandteil der Osteopathie ist die Cranio-Sacral-Therapie. Mit ihr behandelt man z. B. Störungen am Schädel des Kindes, die durch zu starken Druck während der Schwangerschaft oder der Geburt entstanden sind.
Durch Einfluss auf die Gewebespannung werden die Strukturen im Körper auch bei dem sehr jungen Säugling wieder ins Gleichgewicht gebracht.



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Postoperative Therapie




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Psychomotorik

In kleinen Gruppen und im gemeinsamen Spiel entfalten die Kinder dabei Ihre Kreativität.
Motorische und soziale Fähigkeiten der Kinder werden gefördert; Wahrnehmung, Konzentration und Aufmerksamkeit verbessert. Die Kinder lernen in einem speziell gestaltetem Raum unter Anleitung Regeln einzuhalten und ihre Fähigkeiten auszuprobieren. Die Erfolge stärken ihr Selbstvertrauen und lassen sie offener und im Alltag sicherer werden.



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Krankengymnastik

Die Krankengymnastik ist eine aktive und sehr wichtige Behandlungsform. Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur (muskuläre Dysbalancen) verursachen häufig erhebliche Schmerzen. Diese Schäden können nur durch gezielte Kräftigung der Muskulatur behoben werden. Krankmachende Bewegungsabläufe sollen durch gezieltes Üben dauerhaft vermieden werden. Aus diesem Grunde ist der therapeutische Sport so wichtig. Er unterstützt auch den Heilungserfolg anderer Behandlungsmethoden und verbessert die physische und psychische Gesundheit.
Gruppen fördern die Aktivität
Krankengymnastik ist meistens eine dauerhafte Aufgabe. Auch nach einer fachgerechten Anleitung sollten Betroffene die Übungen regelmäßig weiter durchführen. Krankengymnastik kann Einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden. Gruppenbehandlungen unterstützen das psychische Erlebnis der Gemeinsamkeit und sind, falls möglich, der Einzelbehandlung vorzuziehen.

Verschiedene Techniken kommen zum Einsatz:
  • funktionelles Üben fördert aktiv die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken.
  • Mobilisation umfasst passive Übungen, bei denen der Physiotherapeut den Körper des Patienten, er häufig bettlägerig ist, »durchbewegt«.
  • Haltungsturnen ist ein Bereich, bei dem Betroffene durch gezielte sportliche Übungen geschwächte Muskulatur stärken. In diesen Bereich fallen z. B. die Rückenschulen, die nach Abklingen akuter Schmerzzustände Linderung bringen.
  • Atemübungen sind insbesondere für Lungen- und Asthmakranke von Bedeutung, haben aber auch auf viele andere Patienten eine entspannende Wirkung, da hier gezielt die Entkrampfung der Atemmuskulatur geübt wird.
  • Lähmungen werden mit speziellen Übungen behandelt, die in der Regel nach Bobath oder PNF durchgeführt werden. Dabei werden meistens alltägliche Bewegungsmuster so lange wiederholt, bis sich im Gehirn die durch die Lähmungsursache (Schlaganfall, Unfall) »gelöschten« Programme neu entwickeln.



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Shiatsu

Shiatsu ist eine japanische Behandlungsmethode, deren Wurzeln in der chinesischen Heilkunde liegen. Gemäß diesem traditionellen Erfahrungswissen wird der Mensch von der Energie bestimmt, die in seinem Körper entlang der Meridiane fließt. Ist diese Energie ausgeglichen, fühlt sich der Mensch wohl, ist sie blockiert, wird er sich unwohl fühlen, und es können »Symptome« und schließlich Krankheiten entstehen.
Im Shiatsu erspüren wir den Energiefluß und regen ihn durch sanften Druck mit Fingern, Handflächen, Ellbogen und Knien an. Das Ziel ist das ungehinderte Fließen der Energie.
Shiatsu-Behandlungen erfahren die Patienten in der Regel als wohltuend entspannend und heilsam belebend: Ihre »Selbstheilungskräfte« werden angeregt und gestärkt.
Shiatsu wirkt vorbeugend gegen Störungen und Erkrankungen und unterstützt die Gesundheit; außerdem kann es zur Begleitung anderer Therapien angewandt werden.



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Manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage (ML) und Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE)
Durch schonende manuelle Gewebsverformungen überwiegend an der Körperoberfläche wird der Abtransport von Gewebeflüssigkeit gefördert.

Ziele:
  • Lymphtransportkapazität verbessern, Körperregional entstauen
  • Schmerzen lindern
  • Eigenmotorik der glatten Muskulatur der Lymphgefäße verbessern
  • Neubildung von Lymphgefässen an Unterbrechungsstellen fördern



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Manuelle Therapie

Die  Manuelle Therapie (Synonym: Chirotherapie) wirkt durch Mobilisations- und Manipulationstechniken auf ein reversibel gestörtes Gelenk der Extremitäten oder der Wirbelsäule. Die Therapie baut auf einer gezielten Diagnostik auf und wird durch vorbereitende, begleitende oder nachfolgende physikalische, physiotherapeutische und auch medikamentöse Maßnahmen unterstützt.
Indikationen:
Die Hauptindikation der manuellen Therapie sind Gelenkblockierungen (s. u.), die an der Wirbelsäule oder den peripheren Gelenke auftreten können. Außerdem lassen sich alle funktionell oder schmerzbedingten Hypomobilitäten mit Manueller Therapie behandeln.

Blockierung peripherer Gelenke:
  • vermindertes Gelenkspiel (s. u.) der peripheren Gelenke, einschliesslich Akromioklavikulargelenk und Sternoklavikulargelenk, im Rahmen degenerativer Veränderungen
  • Hypomobilität nach Ruhigstellung, z. B. nach Verletzungen oder Operationen
  • Hypomobilität nach akut entzündlichen Schüben, z. B. bei primär chronisch-entzündlichen Erkrankungen.

Blockierung der Wirbelsäulengelenke:
  • zerviko-okzipitales Syndrom: Kopfschmerz, Schwindel, Tinnitus, Sehstörungen, Migräne u. a.
  • mittleres Zervikal-Syndrom: Tortikollis, Kopfschmerz, lokaler zervikaler Schmerz u. a.
  • unteres Zervikal-Syndrom: Schulterschmerz, Armschmerz, muskuläre Düsbalance im Schultergürtel u. a.
  • thorako-vertebrales Syndrom: funktioneller Herzschmerz, lokaler thorakaler Schmerz u. a.
  • Hypomobilität der Kostotransversalgelenke: Atemfunktionsstörung, lokaler kostaler Schmerz u. a.
  • lumbovertebrales Syndrom: lokaler lumbaler Schmerz, muskuläre Dysbalance, pseudoradikuläres Syndrom,
  • pseudoviszerales Syndrom: SIG-Syndrom, lumbaler Schmerz, Leistenschmerz, pseudoradikuläres Syndrom, muskuläre Dysbalance des Beckengürtels u. a.



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Massagetherapie

Massage ist eine mit der Hand ausgeführte, lokale, adäquat dosierte Therapie der Muskulatur und Körperdecke zu Heilzwecken. Sie kann zusätzlich eine Fern- und Allgemeinwirkung auf den Gesamtorganismus auslösen. Die verschiedenen Massageformen (Mechanotherapien) sind in ihrer Durchführung technisch unterschiedlich.

Allgemeine Ziele / Wirkungen (je nach Ausführung):

Auf das Gefäßsystem:
  • arterielles System: örtliche Mehrdurchblutung
  • venöses System: Rückstromförderung aus dem venösen Schenkel
  • Lymphgefässsystem: Steigerung der Lymphmotorik.

Auf die quer gestreifte Muskulatur und die oberflächlichen Gewebe:
  • Steigerung oder Senkung des Muskeltonus
  • Veränderung des Muskel- und Gewebsturgors sowie der Gewebstrophik
    durch verbesserten Stoffwechsel

Auf die Funktion innerer Organe:
  • nervalreflektorisch über den kutiviszeralen Reflexbogen

Auf die Psyche:
  • durch örtliche oder allgemeine Schmerzlinderung
  • als sekundär ablaufende psychische Entspannung



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Schmerztherapie

Ziel ist es, ein speziell auf Ihr Schmerzproblem zugeschnittenes, individuelles Therapiekonzept zu erstellen. Der therapeutische Schwerpunkt liegt dabei auf einer Kombination schulmedizinischer Behandlungsmethoden mit den o.g. Verfahren der Physiotherapie.



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Rückenschule

Die rehabilitative Rückenschule richtet sich an diejenigen, die unter chronischen Rückenbeschwerden leiden. Ziel ist, ein rückengerechtes Verhalten zu erlernen, damit sich eine bestehende Wirbelsäu- lenerkrankung nicht verschlimmert und Folgeerkrankungen vermieden werden.



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Schlingentisch

Durch Aufhängung des ganzen Körpers oder einzelner Körperabschnitte im Schlingentisch kann der Patient die Aufhebung der Schwerkraft und damit die Erleichterung von Bewegungen erfahren und nutzen. Je nach Wahl des Aufhängepunkts (AP) kann jede Bewegung aber auch erschwert werden.

Ziele:
  • Gelenke mobilisieren
  • Gelenke oder Wirbelsäulenabschnitte stabilisieren
  • Muskulatur dehnen bzw. kräftigen
  • Koordination schulen
  • Schmerzen lindern
  • Entspannung durch spezielle Lagerungen fördern
  • Traktion von Gelenken oder Wirbelsäulenabschnitten erleichtern
  • Ausweichbewegungen durch exakte Fixation vermeiden
  • Motivation durch Bewegungserleichterung
    bei vermindertem Krafteinsatz steigern



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Schluck- und Sprechstörungen




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Ultraschall

Mechanische Longitudinalwellen erzeugen durch Druckwechsel im Gewebe eine mechanische Vibrationswirkung, ein Teil der Schallenergie wird in Reibungsenergie umgewandelt. Es kommt zu thermischer Wirkung mit Vasodilatation, im Weichteilgewebe entsteht eine »Mikromassage«, am Knochen wird der Schall reflektiert. Eindringtiefe des Schalls bis ca. 8 cm.

Wirkung:
Analgesierend, permeabilitätssteigernd, Verklebungen lösend, hyperämisierend und muskelrelaxierend.
Anregende Wirkung auf Geweberegeneration und Frakturheilung.



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Wassergymnastik

Knie-Hüft-Gruppe
Viele Patienten leiden unter Knie- und Hüftbeschwerden. Durch die Bewegung im Wasser kommt es zu einer Verbesserung des Bewegungsausschlages und Schmerzreduktion. Außerdem wird diemStabilität der Gelenke und die Kräftigung der Muskulatur forciert.

Mischgruppe
In dieser Gruppe befinden sich Patienten die überall ein menig Beschwerden haben. Wir führen mit Ihnen sowohl Übungen für die Wirbelsäule, wie für Schultern, Knie- und Hüftgelenke durch.

Kraft-Ausdauer-Gruppe
Wie der Name es schon verrät, kommt es hier durch gezielte Übungen zur Verbesserung der Kraft und Ausdauer. Dabei versuchen wir, auch unter Anwendung von Zusatzgeräten (Nudeln, Discs, Schwimmbretter ...) um den Widerstand zu erhöhen, alle Muskelgruppen einzubeziehen.

Wirbelsäulengruppe
Neben der Schmerzlinderung durch die Bewegung im warmen Wasser soll es hier vor allem durch gezielte Übungen zu einer Stabilisierung des Rumpfes kommen. Die Rumpfmuskulatur wird gekräftigt unter Berücksichtigung des Erhalts der Dehnfähigkeit und physiologischen Beweglichkeit der Wirbelsäule.



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Therapeutisches Klettern

Das Therapeutische Klettern im Rahmen der Physiotherapie ist eine Maßnahme zur Verbesserung der Stabilität, Koordination und Mobilisation.
Es bietet positive biomechanische Ansätze im Hinblick auf die Belastung und Beanspruchung des Bewegungsapparates sowie wichtige neurophysiologische Ansätze zur Rekonditionierung von neuromuskulären Störungen bei orthopädischen / traumatologischen bzw. chronischen Beschwerden.
Klettern dient primär zur Behandlung von Gelenken im Sinne eines mehrdimensionalen Trainings.

Möglicher therapeutischer Einsatz:
  • Wirbelsäulenerkrankungen (z. B. Mb. Scheuermann)
  • Wirbelsäulendeformitäten ( z. B. Skoliosen)
  • Hüft- und Kniegelenksschäden
  • Schulter- / Ellenbogenverletzungen (Luxationen, Rupturen, ...)
  • allgemeine muskuläre Dysbalancen (Haltungsfehler, -schwächen)
  • neurologische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose)
  • zentrale und periphere Lähmungen
  • Rheuma



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Therapie nach Schroth

Die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth wird durch eine systematische Kombination physikalischer Anwendungen charakterisiert.
Sensomotorische Feedback-Mechanismen werden genutzt, um das Haltungs- und Bewegungsempfinden zu schulen.
Fester Bestandteil der Behandlungsmethode ist die Drehwinkelatmung. Sie dient der Korrektur des skoliotischen Atemmusters wie auch der Korrektur der posturalen Komponente der Skoliose über dem langen Rippenhebel.
Es konnte der Nachweis erbracht werden, dass der korrigierende Anteil bestimmter Rumpfmuskeln so aktiviert werden kann, dass der Verkrümmung entgegen gewirkt wird.



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Wärmetherapie Moorpackungen

Dem Organismus wird in verschiedenen Formen thermische Energie zugeführt,
die als natürliches Hilfsmittel die Heilung von Krankheiten unterstützt.
Allgemeine Wirkungen:
  • auf das Gefäßsystem
  • arterielles System: örtliche Mehrdurchblutung
  • auf die quer gestreifte Muskulatur und die oberflächlichen Gewebe
  • Senkung des Muskeltonus
  • Veränderung des Muskel- und Gewebsturgors sowie der Gewebstrophik
    durch verbesserten Stoffwechsel
  • auf die Funktion innerer Organe
  • nervalreflektorisch über den kutiviszeralen Reflexbogen
  • auf die Psyche
  • als sekundär ablaufende psychische Entspannung
  • örtliche oder allgemeine Schmerzlinderung



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Wirbelsäulentherapie nach Dorn

Die Dorn-Wirbelsäulentherapie ist eine sanfte, effiziente, einfache, nebenwirkungsarme und kooperative Methode. Dabei werden nach dem Beinlängenausgleich, Becken und Kreuzbein, sowie die Wirbelsäule gerade gerichtet. Es gibt immer Übungen für zu Hause, um das Ergebnis zu stabilisieren. Die Behandlung dauert 60 Minuten.

Ziele:
  • Korrektur von Wirbelverschiebungen
  • Erkrankungen innerer Organe durch Spinalnerveneinklemmung
  • Skoliosen, v. a. jugendlicher und statischer Art.



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Zellenbad

Zellenbad (Zwei- oder Vierzellenbad)
Die Durchführung ähnelt dem Hydrogalvanischen Teilbad: Arme und Unterschenkel werden in separate Wannen getaucht, in denen sich je zwei Elektroden befinden. Je nach Indikation kann die Anwendung auf Arme, Beine, rechte oder linke Körperhälfte begrenzt werden. Durch unterschiedliche Polungen sind verschiedene Durchflutungen möglich.
Vorteil der Zellenbäder (gegenüber Stangerbad) ist, dass der hydrostatische Druck auf den Körper und damit die Herz-Kreislaufbelastung entfällt.



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Vojta

Der Kinderneurologe Prof. Dr. Vaclav Vojta entwickelte Mitte der 50er Jahre diese nach ihm benannte Behandlungsmethode.
Hierbei wird der Säugling in genau definierte Ausgangsstellungen gebracht und dann Druck auf so genannte Zonen ausgeübt, die sich am ganzen Körper befinden.
Das Kind reagiert darauf mit Bewegungen, die die Basis für jede spätere zielgerichtete Bewegung sind. Diese »Bahnung« der Reflexbewegungen sorgt beim Kind für:
  • eine physiologisch korrekte Einstellung der Wirbelsäule ( z. B. bei Asymmetrien, Skoliosen, Cerebralparesen)
  • eine effiziente und differenzierte Muskelarbeit ( z. B. bei Muskelerkrankungen, Hypotonien)
  • eine vertiefte Atmung ( z. B. bei Asthma bronchiale, Mucoviscidose)

Die Eltern werden angeleitet, die Vojta-Therapie drei bis vier Mal täglich zu Hause durchzuführen. Die Kombination der Ausgangsstellungen und Zonen eröffnet eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten für ihr Kind. Die Vojta-Therapie ist eine Zertifikatstherapie.



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